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Frankfurt vs. Wolfsburg: Ein wahres Topspiel

4:3 SIEG in Frankfurt gegen VfL Wolfsburg – Das TOPSPIEL SGE-WOB

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Frankfurt am Main. Stimmung vor dem Waldstadion. Eintracht-Fans stehen vor dem Stadion und unterstützen Ihren Club mit Vereinsgesängen. Auch im Fernsehen sind die Gesänge im Hintergrund zu hören. Das hat unseren Adlern sehr zugespielt. Spannung pur im Spiel gegen Wolfsburg.  Die Mudder stand kurz vorm Herzinfarkt und Jan hatte schon gar keinen Plus mehr bei Ihr gefunden.

Nichts für schwache Nerven

Das gestrige Heimspiel war wieder mal nichts für schwache Nerven und Biggi hebt hervor: Das ist ein Topspiel gewesen und so soll es in den Medien auch genannt werden. Alles über das Spiel siehst du in unserem heutigen Video SGE –WOB.

Andere Themen im Video sind außerdem News von der BILD Sport und Muttis Sammelleidenschaft. Die Champions-league rückt immer näher: Die nächsten Spiele werden es zeigen. Wolfsburg hat auf dem Papier immer noch eine schwere Aufgabe vor sich. Aber was sagt die Mudder immer?

Abwarten und en Ouzo trinken, träumen darf man davon aber allemal!

 

In diesem Sinne viel Spaß mit der neuesten Ausgabe von Biggis Eintracht-Talk.

 

 

Das ist Biggi

Biggi, geboren im Jahr 1948 in Frankfurt am Main trat bereits, wie damals üblich, mit 14 Jahren ihre Lehre als Großhandelskaufmann an. Ja, du hörst richtig, denn zu Biggis Lehrzeit waren auch Frauen Kaufmänner. Oft ging es dann nach Feierabend in Ossi Büttners „VBB“, ein Pressluftschuppen der ersten Stunde. Die ein oder andere Schicht wurde sogar auch mit einem vorherigem Besuch eingeleitet.

Ihre Lehre beendete sie drei Jahre später im Alter von 17 Jahren. Im selben Jahr noch heiratete Biggi ihren damaligen Freund und bekam im Jahr darauf ihr erstes Kind. Heute ist sie Mutter von drei Kindern, vier-fache Oma und stolze drei-fache Uroma.

Als Großhandelskaufmann arbeitete Biggi über 30 lange Jahre in Getränkemärkten an den Standorten Griesheim und Bad Vilbel. Im Fechenheimer Stahlhandel arbeitete sie schließlich bis zur Ihrer Rente, während sie zusätzlich Buchhalterin im Geschäft für Bootsmotoren im Schiersteiner Hafen war. Denn ein Job allein, wäre dem Multi-Talent zu langweilig gewesen. Ihren Feierabend zelebrierte das Frankfurter Original oft mit ein paar Schobbe in der Kneipe „Blaues Wasser“.
Es kam wie es kommen musste und Biggi arbeitete nebenbei selbst in Kneipen als Prozente-Schleicherin.

An freien Wochenenden der 70er Jahre waren Biggi und ihr Mann oft in Tanzlokalen und den ersten Discos der Stadt unterwegs. Dort gewannen Sie einen Tanzwettbewerb nach dem anderen und zogen so von Lokal zu Lokal. Zu dieser Zeit gab es nur eine – wie man heute sagen würde – „Diskothek“, das „Blue Horse“ in Bockenheim. Damals boten noch viele Künstler, wie Marianne Rosenberg, die Blue Diamonds, Ralf Büntken oder Martin & Thorsten Ihre Musik live dar. Biggis top Highlights waren das K52, das Arcadia, das Hobby, das Café Modern oder auch das Weindorf. Die damaligen Frankfurter Places to be waren, in einer Zeit, zu der man nachts im Bahnhofsviertel keine Angst haben musste, Biggis zweites Zuhause.

In den Travestielokalen „Elch“ und „Katakombe“ kehrte Biggi ein, wenn Sie Ruhe vor den Annäherungsversuchen der Männer haben wollte.

Auch in punkto Reisen hat Biggi schon so einiges erlebt und zahlreiche Länder und Urlaubsziele bereist. Darunter Marokko, Korsika, Teneriffa oder auch Jugoslawien. In Amerika war Sie bereits 11 mal für mehrere Wochen, um ihre Verwandtschaft zu besuchen.

Zwischen Ende der 80er bis in die späten 2000er schaute Biggi jährlich bei dem Schottenring-Classic-Grandprix in Schotten im Vogelsberg vorbei. Eine vielseitige Veranstaltung mit Oldtimermotorrad Rennen und Ausstellungen, genau nach Biggis Geschmack.

Seit 2013 ist die quirlige Biggi in Rente, was sie aber nicht davon abhält, weiter zu machen und die Leute stets bei Laune zu halten. Zu Ihrem 66. Geburtstag im Jahr 2014 befolgte Biggi den Rat Udo Jürgens´ und fing Ihr Leben an, indem Sie sich von Ihrem Mann trennte und das Ruder um 180° herumriss – Ihrer Aussage nach, die geilste Zeit Ihres Lebens. Da ging es erst so richtig los.
Sie arbeitete zu dieser Zeit in der Praunheimer Kneipe „Haltestelle“. Seit 2017 ist Sie das Urgestein der Pilsstube „Zur Post“.

Im Jahr 2019 war der HR für Dreh der Sendung „Heimspiel“ auf der Suche nach verschiedenen Eintracht-Kneipen. Unsere Biggi konnte mit Ihrer Art auf Anhieb überzeugen und fesselte den HR auf der Stelle im September an die Post. Dort wurde wöchentlich jeden Montag gedreht, bis letztendlich das Corona-Virus die Dreharbeiten im März 2020 einstellte. Aber Biggi macht weiter.

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